DENKMÄLER

Denkmal der Meerjungfrau von Ustka

Das am meisten fotografierte Denkmal der Stadt befindet sich am östlichen Wellenbrecher. Dies ist die Meerjungfrau von Ustka, einer mythologischen, nackten Gestalt, die halb Frau, halb Fisch ist. Ihre Augen sind auf das Meer gerichtet und suchen nach den Fischerbooten, die vom Fischen zurückkehren. Die Skulptur wurde dank einer Spendenaktion unter den Einwohnern und Unterstützern der Stadt geschaffen. Wenn man der vorherrschenden Überzeugung Glauben schenkt – bringt das Reiben der linken Brust der Meerjungfrau Glück und garantiert einen erneuten Besuch in Ustka. Touristen nutzen diese Gelegenheit eifrig.

Irena-Kwiatkowska-Bank

Irena Kwiatkowska, eine hervorragende polnische Schauspielerin, kam viele Jahre lang zum Urlaub nach Ustka und saß oft auf einer Bank an der Promenade. Auf Initiative der Einwohner von Ustka wurde 2012 ein originelles Denkmal entworfen, das vom Posener Bildhauer Rafał Nowak in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer und Formgießer Piotr Garstka und Piotr Szmyt geschaffen wurde. Irena sitzt auf einer aus einer Filmrolle geformten Bank und schaut nachdenklich zum Meer. Auf der linken Seite der Figur ist Platz für zwei Personen. Man kann sich dazusetzen…

Denkmal für Fryderyk Chopin

Weiter am Strand entlang, am Rande des Parks, sehen wir das Chopin-Denkmal. Die Figur des Komponisten in einem fliegenden Umhang geht in Richtung Meer. Das Denkmal wurde während der Feier der Seetage 1979 als Geschenk des Ministers für Kultur und Kunst für Ustka enthüllt. Autorin des Denkmals ist Ludwika Kraskowska-Nitschowa.

Denkmal des sterbenden Kriegers

Das von Joseph Thorak, dem beliebtesten Bildhauer der Nationalsozialisten, entworfene Denkmal mit der Aufschrift: Unseren gefallenen Soldaten erinnern an die im Ersten Weltkrieg verstorbenen Bewohner von Ustka und wurde 1922 enthüllt. Nach dem Krieg wurde die Inschrift geändert in: Namenlose Helden der Weltkriege – Ustka-Gesellschaft. Heute gibt es keine Inschrift auf dem Denkmal. Die Figur des fallenden Kriegers hält einen Schild mit dem Wappen von Ustka.

Denkmal für die drei Grazien

Auf dem Platz vor dem Haus der Kultur steht seit 2017 eine Skulptur von Jan Konarski. Die drei Patronen: Schönheit, intellektuelle Kunst und bildende Kunst, d. h. Strahlend, Verstehend und Blühend, schmückten einst den Brunnen an der Kreuzung der Straßen Marynarki Polskiej und Czerwonych Kosynierów. Bei der Renovierung der Straßen wurde der Brunnen jedoch zerstört. Zum Glück haben die Gestalten selbst überlebt. Es ist erwähnenswert, dass ihr Schöpfer auch der Autor berühmter Denkmäler ist, einschließlich des Denkmals von Pfarrer Jerzy Popiełuszko in der Hl.-Herz-Jesu-Kirche in Słupsk, der Büste von Janusz Korczak, Patron des Woiwodschaftskrankenhauses Słupsk und Mitautor des Denkmals von Józef Piłsudski vor dem Belweder in Warschau.

Denkmal für die Menschen der See

Zwischen dem Leuchtturm und dem Gebäude des Hafenmeisterbüros befindet sich ein Denkmal, das den Menschen der See gewidmet ist und 2002 errichtet wurde. In der Mitte gibt es die Gestalt der Mutter – Frau, die darauf wartet, dass ihr Sohn vom Meer zurückkehrt. Rundherum gibt es Steintafeln mit Hafenszenen. Der Autor des Denkmals ist Stanisław Kulon – ein Bildhauer aus Warschau, und der Autor der Plaketten – Mieczysław Borys. Jedes Jahr werden zum Fest von Ustka und der polnischen Armee – dem 15. August – Kränze und Blumen an das Denkmal gelegt.

Modell des einstigen Ustka

Im Park von Johannes Paul II., auch bekannt als Zaułek Kapitański (Kapitänsgasse), befindet sich ein Modell des alten Fischerdorfes. Es zeigt ein Fragment der ehemaligen Ustka aus der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert zusammen mit der Kirche zum St. Nikolaus, die einst an diesem Ort stand. Neben dem Modell befinden sich auch Informationstafeln, auf denen die Geschichte dieses Ortes und die Annahmen des in Umsetzung befindlichen Projekts (in Bezug auf die Revitalisierung dieses Ortes) dargestellt werden. Während der an diesem Ort (im September 2018) durchgeführten archäologischen Ausgrabungen wurden die Fundamente einer Holzkirche entdeckt, die dort bis zum 19. Jahrhundert stand.

Denkmal für den Fischer Mistral

Das Denkmal für den Fischer Mistral befindet sich in der Ulica Kaszubska im Bereich des alten Fischerdorfes. Die Abbildung zeigt einen Fischer, der einen Fisch (Dorsch) in der rechten Hand hält, und über die rechte Hand des Fischers ist ein Fischernetz geworfen. Die Figur besteht aus Sandstein und ist nicht ganz 2 Meter hoch. Die Geschichte des Fischers Mistral wurde beschrieben und illustriert im Comic mit dem Titel „Mistral – Erzählung über einen tapferen Fischer aus Ustka“.